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Suchergebnis (38 Veranstaltungen)

01.09.2020 bis 31.08.2023
3-jährige Ausbildung zum Notfallsanitäter (ausgebucht)

06.09.2021 bis 30.08.2024
3-jährige Ausbildung zum Notfallsanitäter

30.09.2021
Zuversicht. Von der wichtigen Energie in Krisenzeiten
Wir leben in herausfordernden Zeiten, neue Denk- und Verhaltensmuster sind gefragt. Das erfordert Energie - nicht nur praktische, ökonomische oder politische, sondern auch seelische Energie. Wir benötigen innere Widerstandskraft, um Schwierigkeiten zu trotzen, und kreative Imagination, um neue Ideen zu entwickeln. Was zeichnet eine solch zuversichtlich-widerständige Haltung aus, welche Faktoren fördern sie? Diesen Fragen geht Ulrich Schnabel anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen, persönlichen Schicksalen und erhellenden Geschichten nach. Sie nehmen online an der Live-Übertragung teil, können über den Chat Fragen zum Thema stellen und damit die Diskussion mit den Expert*innen beeinflussen. Der Referent, Ulrich Schnabel ist Buchautor und Wissenschaftsjournalist bei DIE ZEIT. Die Veranstaltung wird live aus der vhs Hamburg über Zoom gestreamt. Den Zugangslink erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn. Sie benötigen für die Teilnahme am Livestream keine Webcam und auch kein Mikrofon.


01.10.2021
Ein Elefant für den Papst. Die Entdeckung der neuen Welt und der Kurie in Rom
1514 erreicht Papst Leo X. in Rom ein Geschenk des Königs von Portugal, ein junger weißer Elefant. Ausgehend von diesem Ereignis, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, unternimmt Martin Zimmermann seinem Vortrag eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker«. Er erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie und der Kirche als aufmerksamen Begleiter, der an Mission, aber auch an den Reichtümern ferner Länder interessiert war. In einem aus heutiger Sicht ungeheuerlichen Vertrag teilten sich Portugal und Spanien im Jahr 1494 gar die Welt untereinander auf, indem sie durch den Atlantik eine Linie vom Nord- zum Südpol ziehen - ein Sinnbild herrscherlicher Hybris, das bis heute nachwirkt. Prof. Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Sprecher des 53. Historikertages, der vom 5.-8.10.2021 in München stattfindet. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 1. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


03.10.2021
Erntedankgottesdienst mit Landesbischof
Erntedank im Lutteraner Gotteshaus mit Landesbischof Christoph Meyns. Begleitet wird der Gottesdienst vom Posaunen- und Gospelchor. Um Anmeldung bei Teilnahme wird gebeten. Die gespendeten Erntegaben vom Feld und aus dem Garten werden am 02. Oktober von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Kirche entgegengenommen.


04.10.2021
Was heißt Provinz? - Und gibt es sie noch in Deutschland?
Die Provinz hat keinen guten Ruf. Sie gilt als verschlafen, rückständig und piefig. »Provinziell« zu sein, lässt sich daher niemand gerne nachsagen. Wer hip, modern sein und am Puls der Zeit leben will, muss sich in Berlin oder einer der Metropolen dieser Welt herumtreiben. Vergessen wird jedoch oft, dass das geistige und kulturelle Leben Deutschlands jahrhundertelang in der Provinz stattfand und bis heute stattfindet - man denke nur an Weimar, Heidelberg, Tübingen oder Marburg. Eine Metropole gab es lange Zeit nicht. Die Provinz war Ort des Aufbruchs, des intellektuellen und wirtschaftlichen, aber auch des erotischen, wie die französische Literatur des 19. Jahrhunderts belegt. Von Würzburg über Bochum und Siegen nach Palo Alto: Der Weltbürger Hans Ulrich Gumbrecht hat fast ausschließlich in der Peripherie gelebt. Da, wo sich Hightech-Unternehmen, Forschungsinstitutionen und viele der besten Universitäten der Welt befinden. Das Silicon Valley steht paradigmatisch für diesen Trend. Ist die Provinz vielleicht doch besser als ihr Ruf?   Prof. Hans Ulrich Gumbrecht ist Literaturwissenschaftler an der Universität Stanford Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 4. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


06.10.2021
Vergesslich oder doch schon dement?
Vergesslichkeit ist nicht gleich Demenz. Aber wo ist die Grenze: Einen Termin zu verpassen oder nicht mehr zu wissen, wie eine Fernbedienung funktioniert? Kleine Aussetzer im Anfangsstadium bis hin zu Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, die über einen längeren Zeitraum auftreten, machen eine Demenz aus. Der Alltag funktioniert nicht mehr wie sonst, Routinen laufen nicht mehr so wie sie sollten. Zu den Ursachen und Risikofakten, zu denen hauptsächlich das Alter, aber auch hoher Blutdruck oder wiederholte schwere depressive Episoden gehören. In einer schweren Depression fällt es den meisten Menschen schwer, sich Sachen zu merken, das wiederum schürt die Angst vor einer Demenz. Der Demenzkranke handelt für sich immer logisch, so wie er es kennt, aber es ist nicht immer in der Situation adäquat. Beispielsweise möchte ein Betroffener seine Kinder von der Schule abholen, die aber schon erwachsen sind. Der Patient verstehe nicht, wenn man ihn davon abbringen möchte. Daraus ergeben sich mit Angehörigen oft Konflikte, die den Erkrankten traurig oder wütend machen. Wie kann man als Angehöriger damit umgehen, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Der Referent, Dr. Björn Ahl ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie.


07.10.2021
Kann mein Auto mit der Ampel sprechen? Grünes Licht für die Mobilität der Zukunft
Der Weg zur Arbeit: Verstopfte Straßen, überlastete Busse und Bahnen, schlecht ausgebaute Radwege. Nicht selten sorgt alleine der Weg von A nach B für Frustration. Doch wie sieht die Zukunft aus? Können Daten und künstliche Intelligenz für einen dynamisch optimierten Verkehrsfluss, "Smart Traffic" und "Smart Streets" sorgen? Wie verantwortungsbewusst ist dabei der Umgang mit personenbezogenen Mobilitätsdaten? Und kann KI-gestützte Mobilität Kosten und Emissionen reduzieren? Diese Fragen stellen wir unseren Expert*innen im Rahmen der Veranstaltung. Der Livestream ist Teil der Veranstaltungsreihe Stadt Land DatenFluss des DVV. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Offenen Kanal Mainz OK:Mainz und dem Offenen Kanal Berlin ALEX umgesetzt. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 07.10.21 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden; der Link wird rechtzeitig per E-Mail zugeschickt.


10.10.2021
Konfirmation in Hahausen
Die immer noch bestehenden Einschränkungen haben die Kirchenvorstände veranlasst, die Konfirmation für Hahausen in den Oktober zu verschieben.


12.10.2021
Das Risikoparadox - warum wir uns vor dem Falschen fürchten
Was uns wirklich bedroht und wie wir richtig damit umgehen Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften: steigende Kriminalität, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog. Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, der international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe, sagt: nein. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wie fürchten uns, so Renn, vor "falschen" Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können. Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Außerdem leitet er das Forschungsinstitut DIALOGIK. Seine Hauptforschungsfelder sind Risikoanalyse (Governance, Wahrnehmung und Kommunikation), Theorie und Praxis der Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Vorhaben, Transformationsforschung sowie sozialer und technischer Wandel in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 12. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


13.10.2021
Begleitung am Lebensende - Was heißt palliativ?
Was heißt palliativ? Wie gestaltet sich mein Lebensende? Wer begleitet mich, wo bekomme ich Unterstützung? Wir geben Ihnen einen Überblick und einen Einblick in die verschiedenen Bereiche, die zur ganzheitlichen palliativen Betreuung am Lebensende dazu gehören und warum es sich lohnt, sich in jedem Lebensalter mit diesem Thema zu befassen und zu informieren.


18.10.2021 bis 05.11.2021
Notfallsanitäter Ergänzungslehrgang 15

19.10.2021
Wie lässt sich unser Gesundheitssystem fairer und effizienter gestalten
Karl Lauterbach im Gespräch mit Thomas Pogge Die Corona-Krise hat uns deutlich vor Augen geführt, dass Pandemien nur global bekämpft werden können. Unabhängig vom Einkommen muss jede/r Zugang zu Medikamenten oder Impfstoffen bekommen. Dies ist aus ethischen Gründen aber auch aus Nützlichkeitsüberlegungen erforderlich. Doch wie kann ein Gesundheitssystem fairer und effizienter gestaltet werden? Durch welche Anreize kann auch die Pharmaindustrie hier einbezogen werden, ohne die die Entwicklung von Medikamenten oder Impfstoffe undenkbar wäre? Diese Fragen diskutieren der Politiker Karl Lauterbach und der Philosoph Thomas Pogge. Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach ist Mediziner und Gesundheitsökonom. Er ist Mitglied der SPD und seit 2005 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von 1992 bis 1993 hatte er ein Fellowship der Harvard Medical School inne. Einer seiner Betreuer war Amartya Sen. Prof.Dr. Thomas Pogge ist Professor für Philosophie und internationale Angelegenheiten (Philosophy and International Affairs) an der Yale University an. Er promovierte an der Harvard University bei John Rawls. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 19. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


21.10.2021
Die Erziehung des Geschmacks. Eine unendliche Geschichte
Spätestens wenn man bemerkt, wie sehr die sozialen Medien sich zu Paradiesen oder Höllen des Geschmacks entwickelt haben, in denen täglich tausendfach "Followers" ihre "Likes" vergeben oder verweigern, zerstreut sich der Verdacht, die Geschichte des Geschmacks sei beendet oder ein Gegenstand bloß antiquarischen Interesses. Tatsächlich folgen wir, wenn wir uns vom Gefallen oder Missfallen leiten lassen, einer schnellen, instinktartig funktionierenden Steuerung, die alle Operationen der Vernunft unterläuft. Den Sinnen nah, dem Verstand fern, ist der Geschmack ein Schwererziehbarer, um den sich nach den Philosophen des 18. und den Formerziehern des 19. Jahrhunderts zunehmend Marktinstanzen gekümmert haben, deren Wirken neuerdings von Algorithmen und KI unterstützt wird. Prof. Dr. Ulrich Raulff ist Historiker. Er war Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von 2004 bis 2018 war Raulff Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Seit Oktober 2018 ist er Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen. Ulrich Raulff wurde vielfach ausgezeichnet u. a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin statt. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 21. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


29.10.2021
Die Wiederfindung der Nation - Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen
Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler. Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018). Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 29. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.